Intermittierendes Fasten. Wirklich gesund oder nur ein Trend?

Hast Du schon den neusten Trend ausprobiert?

Intermittierendes Fasten.

Die bekannteste Methode ist das 16/8 Prinzip.
Dabei wird über einen Zeitraum von 16 Stunden keine energiehaltige Nahrung zugeführt. Wasser, ungesüßter Tee und schwarzer Kaffee sind erlaubt. Süßgetränke hingegen sind tabu.
Danach eröffnet sich ein Zeitfenster von acht Stunden, in dem die Mahlzeiten konsumiert werden dürfen.
Zum Einstieg wird vorübergehend das 12/12 Prinzip verwendet, damit der Körper sich an die neue Essgewohnheit gewöhnen kann.

Welche gesundheitlichen Aspekte bringt das Intervallfasten mit sich?

Intermittierendes Fasten bietet einen schonenden Effekt auf Organe, da keine Aufnahme von fester Nahrung über einen längeren Zeitraum erfolgt. Somit erhält u.a. der Magen eine bis zu acht stündige Regenerationszeit, um toxische Stoffe abzubauen.
Der wichtigste Aspekt ist allerdings die Regeneration der Bauchspeicheldrüse, da eine dauerhafte Insulinproduktion speziell bei hyperkalorischer Ernährung langfristig zu Diabetes Typ II führen kann. Gleichzeitig verbessert der Körper seine Insulinsensitivität. Das hat zur Folge, dass weniger Insulin produziert werden muss, um Zucker in die Zelle zu befördern.
Zusätzlich konnte in neusten bestätigt werden, dass das Intervallfasten positive Effekte auf Herz-Kreislauferkrankungen hat. Dies wird erreicht indem der Körper während der Fastenzeit auf seine eigenen Reserven zugreifen kann. Somit werden Glycerin und Cholesterin vermehrt abgebaut, womit eine Körperfettreduktion bei langfristig entsprechender Zufuhr generiert wird. Ebenfalls kann dadurch der Blutdruck dauerhaft gesenkt werden

Welche sportlichen Vorteile erhalte ich durch das Intervallfasten?

Aufgrund der 16-stündigen Esspause wird das Hormon Somatropin stimuliert.

Dieses Hormon hat einen direkten Einfluss auf das Wachstum von Zellen und auf den Stoffwechsel:

  • erhöhte Aminosäureaufnahme, sowie eine gesteigerte Proteinsynthese
  • Erhöhung der Blutglukose-Konzentration
  • gesteigerte Freisetzung von Triglyceride aus den Fettzellen

Somit hat es einen muskelaufbauenden und gleichzeitig fettabbauenden Effekt.
Im Endeffekt kann man sagen, dass der „Trend“ positive Effekte besonders für unsere „Wohlstandsgesellschaft“ hat. Denn dauerhafter Konsum macht uns langfristig krank.

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